Rouladen richtig zubereiten

  1. Das Fleisch
  2. Die Füllung
  3. Richtig einrollen
  4. Die Zubereitung
Rouladen haben einfach alles: zartes Fleisch, eine würzige Fülle und eine aromatische Sauce. Nicht umsonst gelten Rouladen als die Klassiker der österreichischen Küche. Wir zeigen, worauf es dabei wirklich ankommt.

 

Wenn wir an Rindsrouladen denken, schwelgen wir in Erinnerungen! Sie haben ihn bestimmt auch noch in der Nase, den Duft herrlich langsam vor sich hin köchelnder Rouladen aus Omas Schmortopf. Rouladen haben bereits seit langer Zeit einen fixen Platz in der österreichischen Küche – und das ganz zu Recht. Denn Rouladen sind große Kochkunst und an Vielseitigkeit kaum zu übertreffen.

Von Rind bis Huhn – Fleisch zum Einrollen

Rouladen können eigentlich mit jedem Fleisch zubereitet werden, das auch zum Schmoren geeignet ist. Besonders zarte Rindsrouladen gelingen aber, wenn sie mit feinem Rindsschnitzelfleisch gemacht werden.

Auch mit saftigem Schweinefleisch gelingen gute Rouladen, am besten ist hier das feinfaserige Schweinsschnitzel. Und natürlich sind auch die mageren Hühnerschnitzel oder Putenschnitzel.

Auf die Füllung kommt es an

Auch das Innenleben einer Roulade muss einiges können. Ganz klassisch werden Rindsrouladen mit Karotten, Wurzelgemüse, Gewürzgurken und Frühstücksspeck gefüllt.

Doch bei der Füllung sind der Fantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. In Wahrheit können Rouladen aus Fleisch mit fast allem gefüllt werden. Richtig gut schmecken sie etwa auch mit Pilzen, Frischkäse, Lauch, Käse, Kohl oder Kraut. Und vor allem Hühnerfleisch harmoniert besonders gut mit einer Tomaten-Käse-Füllung.

Einrollen, aber richtig

Die Zubereitung – einfach gemacht

Rouladen lassen sich auf unterschiedliche Art und Weise zubereiten. Klassisch im Schmortopf oder im Ofen, aber auch im Dampfgarer.

  • Rouladen im Rohr: Zuerst müssen die Rouladen in einer Pfanne von allen Seiten scharf angebraten werden. Dann in den Bräter geben und mit etwas Flüssigkeit bei etwa 180 °C etwa eineinhalb Stunden garen. Bei Hühner- oder Putenfleisch reduziert sich die Gardauer allerdings, diese sind schon nach etwa 30 Minuten fertig.
  • Rouladen im Schmortopf: Die Rouladen direkt im Schmortopf scharf anbraten. Herausnehmen und im Bratrückstand Gemüse nach Wahl anbraten. Am besten mit gutem Rotwein ablöschen. Wenn ein Großteil der Flüssigkeit verdampft ist, die Rouladen einlegen. Alles zusammen im Schmortopf zugedeckt rund eineinhalb Stunden auf kleiner Flamme dünsten.
  • Rouladen im Dampfgarer: Die Rouladen in einen gelochten Behälter des Dampfgarers geben und etwa 50 Minuten dämpfen.

Das sagt der Hofstädter

Zum Schmoren soll der Topf möglichst eng mit Rouladen gefüllt sein, zum Anbraten brauchen sie allerdings Platz. Also lieber in zwei oder mehr Portionen anbraten und erst danach zum Schmoren alle Rouladen in den Topf geben.

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