Eine Initiative für mehr Tierwohl Fair zum Tier

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, der konventionellen Tierhaltung ein Vorbild zu geben, denn nach wie vor macht diese einen Großteil der gängigen Haltungsformen aus. Jede noch so kleine Veränderung in diesem Bereich ist daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

In Österreich gibt es strenge Tierschutzgesetze, die die Anforderungen der artgerechten Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren definieren. Das „Fair zum Tier“-Siegel kennzeichnet höhere Tierwohlstandards in der konventionellen Tierhaltung, die über den gesetzlichen Anforderungen liegen. Unser Ziel ist, damit nachhaltige Verbesserungen für die Tiere zu erreichen.

Die „Fair zum Tier“-Kriterien

  • Mehr Platz für die Tiere
  • Stallungen mit mehr Komfort, zum Beispiel eingestreuten Liegeflächen
  • Artgemäßes Beschäftigungsmaterial, wie zum Beispiel Stroh
  • Tageslicht

Darüber hinaus werden alle Tiere in heimischen Betrieben in Österreich aufgezogen, die Fütterung der Tiere erfolgt ausschließlich mit gentechnikfreiem Futter. Die gesamte Wertschöpfungskette unterliegt strengen unabhängigen Kontrollen.

Das Hofstädter „Fair zum Tier“-Sortiment umfasst Hühnerfleisch, Schweinefleisch und Wurstwaren.

Die Fair zum Tier Kriterien für Hühner

Mehr Platz
Die „Fair zum Tier“-Hühner haben rund 20 Prozent mehr Platz zur Verfügung und eine Besatzdichte von 25 kg pro Quadratmeter darf nicht überschritten werden – ebenso ist die Anzahl der Tiere auf max. 15 Tiere pro Quadratmeter begrenzt.

Strukturierter Stall
Im Stall verteilte Strohballen dienen sowohl als Beschäftigungsmaterial als auch als natürlicher Ruheplatz.

Tageslicht
Dank verpflichtender Fenster haben die Hühner natürliches Licht im Stall.

Hochwertiges Futter
Für die Fütterung werden ausnahmslos gentechnikfreie Futtermittel aus Europa verwendet. Alle Hofstädter „Fair zum Tier“-Hühner stammen natürlich aus Österreich und sind in heimischen Betrieben aufgezogen worden.

Unsere Hofstädter Hühner haben mehr Platz im Stall und Stroh zum Picken und Scharren.

Die Fair zum Tier Kriterien für Schweine

Mehr Platz
Für Schweine schreibt „Fair zum Tier“ unter anderem einen Laufstall mit planbefestigten Böden, eingestreute Liegeflächen und 100 Prozent mehr Platz vor.

Frische Luft und Auslauf
Die Tiere genießen permanenten Auslauf und somit einen garantierten Zugang zu Frischluft.

Beschäftigungsmaterial und strukturierter Stall
Stroh und Heu stehen den Schweinen als Beschäftigungsmaterial zur Verfügung und unterstützen das natürliche Verhalten der Tiere. Der Verzicht auf Vollspaltböden ist bei „Fair zum Tier“ selbstverständlich.

Schmerzfreie Eingriffe
Darüber hinaus dürfen Eingriffe an Ferkeln wie die Kastration nicht ohne Betäubung, Schmerzausschaltung und Schmerznachbehandlung durchgeführt werden. Das Kupieren des Schwanzes und das Kürzen der Eckzähne sind sowieso verboten.

Hochwertiges Futter
Die Schweine werden mit österreichischem, gentechnikfreiem Futter gefüttert, das zum Großteil von den schweinehaltenden Betrieben selbst stammt. Alle Schweine werden in Österreich geboren, aufgezogen und geschlachtet.

Transparenz ist uns wichtig

Für das Tierwohlprogramm „Fair zum Tier“ wurde ein unabhängiger und wissenschaftlicher Expertenbeirat eingerichtet. Dieser stellt die fachliche Qualität, inhaltliche Beratung und Formulierung von Empfehlungen für künftige Entwicklungen des Programms sicher. Der Beirat umfasst international anerkannte Experten aus den Bereichen Tierschutz, Tierhaltung, Landwirtschaft und Veterinärmedizin. Das gemeinsame Ziel ist, die nachhaltige Verbesserung in der konventionellen Nutztierhaltung voranzutreiben. Und so werden die Kriterien zwei Mal im Jahr erneut beleuchtet, um die Tierwohlkriterien stets auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu halten.

Weiterführende Informationen zum Fair zum Tier Siegel finden Sie unter: www.fairzumtier.at

Ausgezeichnete Produktqualität

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