Fleisch kochen: Das müssen Sie wissen!

Für eine kräftige Rindsuppe oder einen Tafelspitz müssen Sie Fleisch sieden oder, wie es umgangssprachlich heißt, kochen. Doch beim Kochen von Fleisch stellt sich eine große Frage: Kommt das Fleisch ins kalte oder ins heiße Wasser? Hier erfahren Sie, was es beim Kochen von Fleisch alles zu beachten gibt.

Wenn es im Kochtopf brodelt

Fleisch im Wasser zu kochen ist die einfachste Methode, es zart zuzubereiten. Vor allem die Wiener Küche ist für ihr gekochtes Rindfleisch berühmt. Der Tafelspitz lockt bis heute Gäste aus aller Welt ins Hotel Sacher. Gekochtes Rindfleisch ist nicht nur in der österreichischen Küche äußerst beliebt, auch in der italienischen Küche (Bollito misto) oder in der französischen Küche (Pot-au-feu) wird gekochtes Fleisch oft und gerne serviert.

Das vielleicht Schönste an dieser einfachen Zubereitungsart: Sie sorgt nicht nur für ein feines Fleischgericht, sondern auch für eine gute, kräftige Suppe. Doch so einfach es klingt, es gilt doch einiges zu beachten.

Welches Fleisch ist zum Kochen im Wasser geeignet?

Das sagt der Hofstädter

Damit alle satt werden, unbedingt beim Einkauf beachten: Fleisch verliert beim Kochen bis zu 45 % an Gewicht.

Was darf’s sein?

Vor dem Kochen muss man entscheiden, worauf man größeren Wert legt: auf die gute Brühe oder auf möglichst aromatisches Fleisch.

  • So profitiert die Suppe: Wenn man das Fleisch zusammen mit kaltem, leicht gesalzenem Wasser und Gewürzen, Gemüse etc. aufsetzt, dann profitiert die Suppe, weil das Fleisch langsam ausgelaugt wird. Das Fleisch schmeckt dann aber nach wie vor hervorragend, als Suppeneinlage, Rindfleischsalat, Schmorgericht usw.
  • So profitiert das Fleisch: Lässt man das Wasser aufkochen und legt dann das Fleisch hinein, verschließen sich durch die Hitzeeinwirkung die äußeren eiweißhaltigen Flächen und verhindern so weitgehend ein Austreten des Fleischsaftes und Geschmacks. Mit angeblichen Fleischporen hat diese Vorgehensweise übrigens nichts zu tun. Heißes Wasser schließt diese nicht. Warum? Weil Fleisch schlicht keine Poren hat – das ist ein Küchenmythos.

Salz oder kein Salz – das ist die Frage!

Gilt das Augenmerk dem gekochten Fleisch, dann muss das Kochwasser gesalzen werden, damit die Mineralsalze im Fleisch verbleiben. Soll allerdings die Suppe gehaltvoll werden, darf das Kochwasser nicht gesalzen werden, denn nur so kann die Brühe den Geschmack des Fleisches aufnehmen.

Tipp

Füllen Sie übriggebliebene Brühe in kleine Eiswürfelbehälter und frieren Sie diese ein. Mit diesen kleinen Suppenportionen können Saucen, Ragouts und viele andere Gerichte „gewürzt“ werden.

Das Fleisch braucht Zeit

Nachdem das Fleisch ins Wasser gekommen ist, sollten Sie das Wasser (noch) einmal zum Kochen bringen. Danach wird die Temperatur reduziert, und Sie können das Fleisch bei etwa 85 °C gar ziehen lassen. Wenn Sie kein Thermometer haben, können Sie sich am Wasser orientieren. Wenn sich die Oberfläche nur leicht kräuselt, ist die Temperatur richtig.

Als Faustregel für die Zubereitung gilt: 2 Stunden Garzeit pro Kilogramm Fleisch.

Anders sieht die Siedezeit bei der Suppe aus: Für eine besonders gehaltvolle Rindsuppe muss das Fleisch 3–6 Stunden im Wasser sieden, um Geschmack abzugeben.

Das sagt der Hofstädter

Ob Suppe oder Fleisch: Kochen Sie nicht mit zu großer Hitze. Fleisch mag es lieber, in der Flüssigkeit zu ziehen. Je höher die Temperaturen, umso mehr zieht es sich zusammen und wird zäh.

Ran an den Topf 7 Tipps für das Kochen von Fleisch

  1. Zum Aufgießen nur kaltes Wasser verwenden. Dadurch steigen Fette und Schwebstoffe auf und können leicht abgeschöpft werden.
  2. Beim Kochen einer Suppe eine halbe Tomate dazugeben. Sie bindet die Schwebstoffe und die Suppe bleibt klar. Die Suppe lässt sich allerdings auch mit Eiern klären: Einfach Schalen und Eiweiß in das Wasser geben und gleich nach dem Kochen die Schale wieder herausnehmen. Das Eiklar bindet die Schwebstoffe und setzt sich nach einer Zeit an der Oberfläche ab.
  3. Beim Kochen von Fleisch bildet sich auf der Oberfläche meist ein grauer Schaum. Er sollte sorgfältig abgenommen werden, damit die Brühe nicht trüb wird. Auch wenn man „nur“ Fleisch kocht, sollte er entfernt werden, denn er kann den Geschmack des Fleisches beeinflussen.
  4. Eine quer halbierte, ungeschälte Zwiebel kurz trocken anrösten und in das Wasser geben. Das sorgt nicht nur für eine schöne Farbe der Suppe, sondern auch für kräftigen Geschmack – für Suppe und Fleisch!
  5. Das Fleisch nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken. So lässt es sich schneiden, ohne zu zerfallen.
  6. Das Fleisch immer quer zur Faser aufschneiden.
  7. Das gekochte Fleisch in heißer Suppe aufwärmen, so bleibt es saftig.

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