Unsere „Fair zum Tier!“-Landwirt:innen

Respekt vor Tieren, ein liebevoller Umgang mit ihnen und artgerechte Tierhaltung: Das „Fair zum Tier!“-Programm setzt sich für höhere Standards in der konventionellen Tierhaltung ein.

 

Was bedeutet
„Fair zum Tier!“ in der Praxis?

Dass alle unsere Hofstädter-Produkte, die mit dem „Fair zum Tier!“-Tierwohlsiegel gekennzeichnet sind, Maßstäbe in der Tierhaltung erfüllen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Das bedeutet konkret:

✅ Zu 100% von österreichischen Betrieben
✅ Mehr Platz und Bewegungsfreiheit (bezogen auf gesetzliche Vorgaben)
✅ Freilauf im Laufstall, auf der Weide oder im Wintergarten – je nach Jahreszeit und Tierart
✅ Verbot von Vollspaltenböden und Anbindehaltung
100% gentechnikfreie Futtermittel aus Europa

Für mehr Tierwohl in Österreich.

 

Wir stellen vor:
unsere Hofstädter „Fair zum Tier!“- Landwirt:innen

Unsere Landwirt:innen arbeiten nach den Standards von „Fair zum Tier!“ und setzen sich Tag für Tag für eine artgerechte Tierhaltung ein. Stellvertretend für die große Bewegung für mehr Tierwohl in Österreich stellen wir hier ein paar der Gesichter hinter dem „Fair zum Tier!“-Siegel vor.

Alles für ihre Schweine Petra & Christian Bauer

„Wir sind stolz darauf, dass wir den Großteil des Schweinefutters selbst auf unseren Feldern anbauen und unsere Ferkel auf unserem Hof zur Welt kommen.“

Die „Fair zum Tier!“-Landwirte Petra und Christian Bauer führen ihren Betrieb in Peuerbach gemeinsam. Den Anstoß gab der Großvater: „Er hat den Hof nach dem Zweiten Weltkrieg gekauft. Wir sind in dritter Generation Landwirte aus Überzeugung.“ Vieles ist noch so wie damals, manches auch neu: Seit 2021 und damit seit Beginn des „Fair zum Tier!“-Programms sind Petra und Christian Teil dieser Bewegung.

Ein essenzieller Schritt in Richtung artgerechte Schweinehaltung, der einiges an Umbauten erforderte. „Wir haben unter anderem einen großzügig eingestreuten Auslaufbereich dazugebaut, der den Platz für unsere Tiere verdoppelt.“ Auch auf Beschäftigungsmaterial für die Tiere legen die beiden Wert: Petras und Christians Schweine lieben Stroh und Holz.

 

Auf einen Blick:


Kombinierter Schweinezucht/-mastbetrieb in Peuerbach (Oberösterreich)
Hofname „Wolfbauer“
400 Mastplätze
2021: Umbau auf höhere Tierwohl-Standards
50 Hektar bewirtschaftetes Ackerland (Gerste, Hafer, Luzerne, Mais, Soja)
Besonderheit: Täglich Altbrot und Gebäck von BILLA Peuerbach für die Ferkel


 

Tierwohl in der DNA Birgit & August Lehner

„Wir führen unseren Hof als Kreislaufwirtschaft, das Getreide und Stroh kommt von den eigenen Feldern, welche mit dem Mist unserer Schweine gedüngt werden. So können in der Folge wieder Futter und das anfallende Stroh optimal nachwachsen.“

Seit mittlerweile 200 Jahren gibt es den Hof der Lehners in Holzhausen. Heute lenken Birgit und August die Geschicke des Familienbetriebes. Und die Sterne stehen günstig: Ihr Sohn arbeitet bereits fleißig am elterlichen Hof mit und wird den Betrieb weiterführen.

Allen gemein ist die Liebe zu ihren 600 Schweinen, das „Fair zum Tier!“-Programm für mehr Tierwohl in Österreich war die logische Konsequenz. „Ich könnte mir keine andere Haltungsform mehr vorstellen“, erzählt uns Birgit Lehner.

 

Auf einen Blick:


Schweinebetrieb in Holzhausen (Oberösterreich)
Seit 200 Jahren in Familienbesitz
600 Mastplätze
Seit 2022 im „Fair zum Tier!“-Programm von Hofstädter


 

Pionier in Sachen Tierwohl Martin Halbartschlager

„Es ist vor allem die langfristige Perspektive, die uns dazu veranlasst hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Vollspaltenhaltung in der Gesellschaft keine Akzeptanz mehr findet. Und das ist auch richtig so.“

Wenn Martin Halbartschlager in der Früh in seinen Stall kommt, laufen ihm die Schweine mit Stroh im Maul entgegen, haben einfach Freude beim Herumrennen. Kurzum: Die Hofstädter „Fair zum Tier!“-Standards zeigen ihre Wirkung. Artgerechte Schweinehaltung ist für den Landwirt eine Selbstverständlichkeit. Sein Vater Helmut Halbartschlager war einer der Pioniere in Sachen Tierwohl Österreich: Bereits 2016 stieg er in die Tierwohl-Produktion ein, seit 2021 führt Sohn Martin den Hof und hat das „Fair zum Tier!“-Tierwohlsiegel erhalten.

Damit bedient er eine Haltung, die immer mehr Kund:innen fordern: „Dort, wo sich unsere Kund:innen hinbewegen, gehen auch wir Bauern hin. Entscheidend ist, dass die Hofstädter „Fair zum Tier!“-Produkte nachgefragt werden. Nur so kann sich mehr Tierwohl durchsetzen.“ Und genau dieses Verhältnis stimmt für Martin. „Die Standards bedeuten für uns natürlich mehr Arbeit und höhere Kosten, aber die Entlohnung passt.“

 

Auf einen Blick:


STROHwohl-Schweinebauer in Weistrach (Niederösterreich)
Seit 2016 im Bereich der Tierwohl-Produktion
Prädikat „Tierwohl sehr gut“


 

CERES Award für nachhaltige Tierhaltung Michael Skuk

„Die Auszeichnung zum Landwirt des Jahres ist für mich ein Meilenstein, der mir darin rechtgibt, dass Tierwohl und wirtschaftlicher Erfolg sich gegenseitig bedingen. Mein Mut, in einen modernen Stall zu investieren und bei der Vermarktung andere Wege zu gehen, wurde belohnt.“

Seit über 200 Jahren wird der Lanzlhof in Neuhaus bewirtschaftet, seit 2024 steht Michael Skuk am Ruder des Familienbetriebes. Nur ein Jahr später der Ritterschlag: Michael wird beim CERES AWARD als Schweinehalter des Jahres 2025 ausgezeichnet. Der Preis ist eine der bedeutendsten Ehrungen in der Landwirtschaft im deutschsprachigen Raum und wird an Landwirt:innen vergeben, die mit Innovationsgeist, Nachhaltigkeit und Verantwortung überzeugen.

„Für mich die offizielle Anerkennung einer Arbeitshaltung, die eigentlich mehr eine Geisteshaltung ist“, betont der Junglandwirt. Das Modell des sogenannten Schweine-Leasings in seinem Betrieb erklärt er uns so: „Bei uns haben Kund:innen die Möglichkeit, sich ein Ferkel auszusuchen und es von der Aufzucht bis zur Schlachtung zu begleiten. Tierwohl ist in unserem modernen Strohstall selbstverständlich. Mit den Leasing-Raten decken sie monatlich die Kosten dafür.

Am Ende wird das Fleisch zerlegt, verpackt und mit Koch-Rezepten geliefert.“ Mehr Transparenz geht kaum. Was die Jury noch überzeugt hat: Michaels moderner Tierwohl-Stall mit dem großzügigen WelCon-Buchtensystem, das Tierwohl (Welfare) mit Arbeitskomfort (Convenience) kombiniert, der Einsatz regionaler Ressourcen (viel Holz!) beim Stallbau und die Vermarktung unter dem Hofstädter „Fair zum Tier!“-Label.

 

Auf einen Blick:


Schweinemastbetrieb in Neuhaus bei Lavamünd (Kärnten)
Hofname „Lanzlhof
25 Zuchtsäue und 200 Mastschweine
CERES AWARD 2025 in der Kategorie „Schweinehalter“
Möglichkeit des Schweine-Leasings


 

Sie möchten noch mehr wissen? Weiterführende Infos zum Hofstädter „Fair zum Tier!“-Siegel finden Sie unter www.fairzumtier.at

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