Hühnerfleisch grillen

  1. Huhn am Spieß
  2. Ober- und Unterkeulen
  3. Chicken Wings
  4. Ganzes Huhn

Von Brust bis Flügel Hühnerfleisch richtig saftig-zart grillen

Mit Hühnerfleisch können Sie bei jeder Grillerei punkten. Das butterzarte und saftige Geflügel schmeckt richtig fein und ist mit seinem zarten Aroma überall beliebt. Aber es ist auch sehr sensibel und will richtig und gut gegrillt werden. Wie das geht? Mit diesen Tipps und Tricks sehr einfach.

 

So wird Hühnerfleisch richtig gegrillt

So zart und saftig das Hühnerfleisch ist, so sensibel ist es beim Grillen. Das Fleisch, vor allem die Hühnerbrust, ist sehr mager und wird beim Grillen deshalb sehr leicht trocken. Bei Hühnerteilen wie Keulen und Flügeln besteht hingegen oftmals die Gefahr, dass sie außen verbrennen, während sie noch gar nicht durch sind. Mit diesen Tricks und Tipps wird Hühnerfleisch aber zum saftig-zarten Highlight der Grillerei.

1. Hühnerfilet und Hühnerbrust

Das Hühnerfilet und die Hühnerbrust sind mit Abstand die beliebtesten Teilstücke des Huhns, besonders zart, fettarm und von mildem Geschmack. Beide Teile sind von der Brust, die Brust gibt es mit Haut und Flügel am Knochen oder bereits ausgelöst; das Filet ist, wie der Name schon sagt, filetiert und ohne Haut.

Am Griller werden diese beiden Stücke besonders fein, vorausgesetzt, sie sind möglichst überall gleich dick – klar, nur so gelingt ein gleichmäßiges Garen. Dafür muss man Filet und Hühnerbrust vorsichtig plattieren.

Tipp: Plattieren sollte nicht mit Klopfen verwechselt werden – das zarte Hühnerfleisch mag den Schnitzelklopfer gar nicht. Für Hühnerfilet oder Hühnerbrust reicht ein stabiler Kochtopf, mit dessen Boden das Fleisch vorsichtig platt geschlagen wird.

So wird gegrillt

  1. Das Hühnerfleisch etwa 45 Sekunden auf jeder Seite bei direkter Hitze scharf anbraten. Wird nicht mariniertes Hühnerfleisch verwendet, dann kann nach dem ersten Umdrehen gewürzt werden.
  2. Nach dem scharfen Anbraten müssen Filet und Brust auf den Grillbereich der indirekten Hitze geschoben und hier fertig gegart werden. Das Filet braucht etwa 15-20 Minuten, die Brust 30 Minuten.
  3. Das Hühnerfleisch ist gar, wenn es auf Fingerdruck nicht mehr nachgibt – um ganz sicher zu gehen, kann man es auch anschneiden. Wichtig ist: Geflügel sollte immer nur ganz durchgegart genossen werden.

 

Das sagt der Hofstädter

Praktisch und außergewöhnlich würzig für eine entspannte Grillerei sind natürlich unsere bereits marinierten Hühnerfiletsteaks mit Kräutern und Knoblauch gewürzt oder unsere Hühnerinnenfiletspieße mit Kräutern italienischer Art.

2. Ober- und Unterkeulen

Im Gegensatz zu den Filets sind die Keulen recht dankbar und werden nicht ganz so schnell trocken. Richtig aromatisch sind unsere vormarinierten Hühnerunterkeulen mit herzhaftem Chili-BBQ-Marinade oder die pfeffrig gewürzten Hühneroberkeulensteaks, die die Gewürze schon tief in ihre Fasern aufgenommen haben. Den Griller auf rund 180 bis 200 °C aufheizen und die Keulen bei indirekter Hitze einlegen. In etwa 30 Minuten sind sie gar.

Tipp: Damit die Haut noch richtig knusprig wird und die Röstaromen richtig gut zur Geltung kommen, müssen die Keulen jetzt noch rund fünf Minuten über direkter Hitze kross gegrillt werden.

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3. Hühnerspieß

Auch hier müssen die Hühnerstücke möglichst gleich groß sein. Abwechselnd mit unterschiedlichen Gemüse- und Speckstücken auf einen Spieß stecken und am besten Spieße aus Metall verwenden. Spieße aus Holz müssen vor der Verwendung mindestens eine Stunde in Wasser eingelegt werden.

Den Grill auf etwa 180 °C vorheizen und die Spieße bei indirekter Hitze rund 15 Minuten grillen. So behält das Gemüse seinen Biss und das Fleisch wird schonend zart und weich. Anschließend die Spieße noch scharf und schnell von allen Seiten über direkter Hitze grillen, das gibt ein herrlich köstliches Röstaroma!

4. Chicken Wings – knusprig gegrillte Hühnerflügel

Hühnerflügel grillen ist wirklich keine Kunst, und die Flügel sind nicht umsonst der klassische Starter bei jeder Grillerei. Denn ob sie eine halbe Stunde länger oder kürzer am Rost liegen, macht nicht so viel aus. Die Wings werden einfach immer nur krosser und schmecken in jedem Stadium sensationell gut. So einfach – so schnell sind sie auch gemacht.

  1. Die Flügel erst mit etwas Öl und dann großzügig mit Gewürzen einreiben – richtig gut schmeckt’s natürlich stilecht mit einem klassischen Tex-Mex-Rub . Je länger die Flügel in der Marinade ziehen, desto würziger das Ergebnis.
  2. Nun den Griller auf etwa 180 °C anheizen und die Wings bei indirekter Hitze grillen. Nach 30 Minuten sollten sie fertig sein – aber wie gesagt, ein paar Minuten mehr machen die Chicken Wings nur noch knusprig-krosser und immer besser.

Tipp: Bereits richtig gut durchmariniert sind unsere Hühnerflügel mit würzig-scharfen Sweet Jalapeno Marinade.

5. So gelingt ein ganzes Huhn auf dem Griller

Ja, es geht – auch ein ganzes Huhn wird am Griller außen richtig knusprig und bleibt innen saftig und zart. Die Voraussetzungen dafür sind ein großer Griller mit Deckel, ein Geflügelhalter und ein Fleischthermometer. Sehr aromatisch wird es, wenn man das Huhn mit etwas Butter verfeinert. Dafür am besten mit den Fingern etwas Butter zwischen Haut und Fleisch geben – dabei gut darauf achten, dass die Haut nicht verletzt wird. Dann das Huhn außen gleichmäßig einölen und mit einer Gewürzmischung einreiben. In den Geflügelhalter Flüssigkeit geben – das kann Bier, Apfelsaft, Fond oder auch einfach Wasser mit Gewürzen sein. Das Huhn daraufstülpen und das Thermometer an der dicksten Stelle einstechen. Nun das Huhn über indirekter Hitze im geschlossenen Griller garen. Der Griller sollte konstant um die 180 °C haben – so dauert ein durchschnittlich großes Huhn rund eine Stunde, bei einer Kerntemperatur von 75 °C ist es fertig.

Tipp: Das Huhn sollte nicht auf Bierdosen gesteckt gegrillt werden, da durch die hohen Temperaturen Druckfarben und Lacke in das Fleisch gelangen können. Besser – und gesünder – sind spezielle Hühnerhalter, die ebenso mit Bier gefüllt werden können.

Die richtige Marinade für das Huhn

Die würzige Marinade ist das i-Tüpfelchen für vollen Genuss. Solange das Fleisch noch roh ist, nimmt es die Aromen der Gewürze und Kräuter besonders gut auf, deshalb sollte Hühnerfleisch vor dem Grillen unbedingt einige Stunden – wenn nicht sogar über Nacht – in der Marinade eingelegt werden. Welche Gewürze dabei verwendet werden, ist Geschmackssache – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn das vielseitige Hühnerfleisch versteht sich mit fast allen Aromen dieser Welt. Bei Hühnerstücken geht das Marinieren in einem Tiefkühlbeutel am einfachsten: Die Gewürze mit etwas gutem Öl gemeinsam mit dem Fleisch in den Beutel geben, alles etwas schütteln und rütteln, gut verschließen und so im Kühlschrank bis zur Grillerei aufbewahren.

Besonders gut harmoniert Hühnerfleisch mit diesen Aromen: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei, Koriander, Kurkuma, Kerbel, Honig, Ahornsirup, Curry, Paprika, Zitrone, Knoblauch, Ingwer, Petersilie, weißer Pfeffer

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