Rubs selbst herstellen

  1. So wird richtig gewürzt
  2. Die sechs besten Rubs
  3. Wie gelingt eine schöne Kruste?
  4. Was tun mit übrig gebliebenem Rub?

So wird die nächste Grillerei so richtig würzig Die besten Rubs des Jahres

Damit die nächste Grillerei so richtig scharf-würzig wird, verraten wir Ihnen die besten Rubs – so richtig gewürzt wird das Grillfleisch mit vollem Aroma die Gäste beeindrucken.

 

Gutes Fleisch hat viel köstlichen Eigengeschmack, der vor allem beim Grillen durch die Röstaromen richtig gut zur Geltung kommt. Doch passende Gewürze können für noch mehr Abwechslung beim Grillfleisch sorgen. Und nicht nur das: Die Gewürze und Kräuter machen es zudem auch noch saftiger und zarter.

Hier können Sie ruhig dick auftragen
Eine besondere Form des Würzens stellt der Rub (engl. to rub = einreiben) dar. Vor dem Grillen wird diese trockene Gewürzmischung gleichmäßig und recht großzügig auf dem rohen Grillgut verteilt.

Ein Trocken-Rub besteht im Prinzip aus vier Komponenten:

  1. dem geschmacksprägenden Hauptgewürz,
  2. dann Salz,
  3. Süße (meist Zucker) und
  4. einem besonderen Akzent, der schließlich im Abgang zur Geltung kommt.

Das marinierte Fleisch am besten ein paar Stunden oder über Nacht ruhen lassen. Weil das Salz und auch der Zucker dem Fleisch Wasser entziehen, bildet sich auch bei trocken mariniertem Fleisch in kurzer Zeit Saft – daher mariniertes Fleisch immer in einem tiefen Geschirr oder einem Tiefkühlbeutel im Kühlschrank lagern.

Die Rubs können ganz simpel selbst gemacht werden, dazu die gewählten Lieblingsgewürze mörsern und mischen. Bei dünnerem Fleisch sollten die Gewürze feiner gemörsert sein, bei dickeren Fleischstücken können sie auch etwas gröber bleiben. Auf alle Fälle gilt: Es darf ordentlich gewürzt werden, für 1 kg Fleisch braucht man rund 100 g Rub.

Für 1 kg Fleisch braucht man rund 100 g Rub.

So wird Grillfleisch richtig gewürzt

Im Prinzip ist das Würzen von Fleisch eine reine Geschmackssache. Jeder entscheidet individuell, was er mag und was nicht – und selbst die wildesten Gewürzkreationen haben schon für Furore bei Gourmets gesorgt. Dennoch gibt es Erfahrungswerte, welche Kräuter und Aromen zu welcher Fleischsorte eher gut oder vielleicht auch gar nicht passen.

  1. Rindfleisch: Thymian, Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Majoran, Liebstöckel, Knoblauch, Zwiebeln, Kren, Chili, Muskat, Paprika, Piment, Wacholderbeeren, Säure …
  2. Schweinefleisch: Rosmarin, Fenchel, Petersilie, Salbei, Knoblauch, Zwiebeln, Chili, Muskat, Paprika, Kümmel, Lorbeer, Säure, Süße, Koriander, Senf, Ingwer, Nelke …
  3. Huhn: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei, Koriander, Kurkuma, Kerbel, Honig, Ahornsirup, Curry, Paprika, Zitrone, Knoblauch, Ingwer, Petersilie, weißer Pfeffer …
  4. Pute: Oregano, Rosmarin, Thymian, Salbei, Kurkuma, Kerbel, Curry, Chili, Paprika, Zucker, Zitrone, Knoblauch, Kardamom, Ingwer, Petersilie, Beifuß, Pfeffer …

Aber natürlich sind auch Gewürzvorlieben Trends unterworfen, und so tauchen immer wieder neue oder wiederentdeckte Gewürzkombinationen auf.

Unsere 6 besten Rubs des Jahres

Alle Zutaten fein mörsern und mischen.

Wie gelingt eine schöne Kruste?

Bei der direkten Methode werden Fleischstücke direkt über der Holzkohle gegrillt. Durch das schnelle Karamellisieren von Zucker und Eiweiß bei hoher Hitze bildet sich eine tolle Kruste. Hier sollte der Rub fein dosiert werden, damit das Grillgut nicht bitter wird.

Bei der indirekten Methode werden Fleischstücke über einen längeren Zeitraum gegrillt. So wird die Flüssigkeit an der Oberfläche langsam entzogen. Die Gewürze und Kräuter nehmen diese dann auf, entfalten langsam ihren Geschmack, und eine leckere Kruste entsteht.

Was tun mit übrig gebliebenem Rub?

Wie alle Gewürze und Gewürzmischungen müssen auch die trockenen Rubs möglichst luftdicht und dunkel gelagert werden. Durch Licht und Sauerstoff verlieren die Gewürze an Aroma, durch die Luftfeuchtigkeit verklumpen einige sehr schnell. Am besten eignen sich Gewürzdosen ohne Sichtfenster zur Lagerung der selbstgemachten Rubs. Achtung: Sobald der Rub einmal Kontakt mit dem Fleisch hatte, darf er nicht mehr aufbewahrt werden.

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